Rheinische Post vom 20.12.1997

Artikel aus der Rheinischen Post, 12/1997

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Feierliche Einweihung: Hans-Günter Huppertz überreicht Bronzeskulptur an das Friedensdorf

Am Samstag, dem 7. Juni 2014, wird der Düsseldorfer Bildhauer Hans-Günter Huppertz dem Friedensdorf ein ganz besonderes Geschenk überrreichen: eine knapp ein Meter hohe Statue aus Bronze, welche die zwei "Gesichter einer geschundenen Seele" darstellt. Es sind die "beiden Gesichter eines Kindes, dem schweres Leid zugefügt worden ist", so der Bildhauer selbst. "Kind" ist das Ergebnis der Zusammenarbeit mit den Friedensdorf Kindern in Oberhausen im Jahr 1996.

Vor 18 Jahren beteiligte sich der gebürtige Waldnieler an einer Kunstauktion zu Gunsten des Friedensdorfes und beschloss danach mit den jungen Patienten gemeinsam ein Kunstwerk zu schaffen. Huppertz arbeitete in dem Jahr mit den Friedensdorf-Kindern gemeinsam an einer Tabla (Trommel) und verschiedenen Schmuckstücken. Währenddessen entstand in seinem privaten Atelier eben auch die kindliche Statue, aus Holz. "Sie ist das Ergebnis des bewussten und unbewussten Erlebens mit den Kindern. Was ich dort (im Friedensdorf) gesehen, gelernt und mit den Kindern erlebt habe, meine Empfindungen sind in die Skulptur eingeflossen", so der Künstler selbst. Das Friedensdorf bekommt nun die Skulptur aus "wetterfestem" Bronze geschenkt.

Am Samstag, 7. Juni 2014 um 11 Uhr wird Hans-Günter Huppertz das Geschenk offiziell im "Dorf" überreichen. "Ich möchte den geistigen Inhalt der Friedensdorf Arbeit unterstützen. Die Skulptur soll die Besucher im Friedensdorf zum Nachdenken anregen! "Von den Kindern kann man lernen, was Nächstenliebe bedeutet."

Freunde, Nachbarn und (Kunst-) Interessierte sind herzlich eingeladen, sich selbst ein Bild vom "Zuwachs" im Dorf zu machen.


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